Category: Diverses
Im Nucleus Forum wurde die Frage gestellt, ob der Editor von Nucleus barrierefrei ist. Die Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten, da eingebaute Javascripte das Publizieren mit einem Screenreader oder Textbrowser unmöglich machen können. Deshalb entschloss ich mich zu einem kleinen Experiment: mit dem Textbrowser Lynx einen Artikel zu veröffentlichen und zu bearbeiten.
Ich habe die Demoseite von Nucleus mit Lynx aufgerufen und mich im Adminbereich eingeloggt. Das Veröffentlichen eines Artikels ist mir leicht gefallen und auch das anschließende bearbeiten. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass ich Nucleus in und auswendig kenne. Gescheitertet bin ich am Veröffentlichen eines Kommentares, da die Demoseite - wie meine auch - das Captcha plugin benutzt. Der Code, den man zum Veröffentlichen eines Kommentars benötigt, ist aber nur im Bild zu sehen.
Jetzt wiederhole ich gerade den Versuch in meinem eigenen Blog. Ich bin schon ganz schön ins Schwitzen gekommen, da es mir zuerst nicht gelungen ist, den Artikel als Entwurf zu speichern. Das mache ich gerne, um bei Fehlern nicht gleich den ganzen Artikel zu verlieren. Nach einigen Fehlbedienungen war ich kurz davor einen Artikel zu löschen und habe schnell ein Datenbank Backup gemacht, damit nichts schief geht (
). Jetzt klappt aber auch das und ich schreibe diesen Artikel mit Lynx. Vor den Links kapituliere ich allerdings, die füge ich später mit dem normalen Editor ein. Der Herausforderung stelle ich mich ein anderes mal.
Mein kleiner Selbstversuch hat mich kritisch gemacht. Was auf der grafischen Oberfläche ganz sinnvoll aussieht, sieht im Textbrowser ganz anders aus. Die wichtigste Erkenntniss ist aber, das es nicht reicht die Frontpage barrierefrei zu gestalten, sondern das auch das Backend mit Screenreader und Textbrowser leicht zu bedienen sein muss.
Die Barriere Captcha, die mein Weblog hat, finde ich jetzt richtig übel. Ich werde mich nach einer neuen Lösung umschauen. Bis dahin kann mir jeder, der am Captcha scheitert, seinen Kommentar per E-Mail zusenden. Ich gelobe baldige Besserung.
P.S.: Die Links wurden nachträglich eingefügt, was mit Lynx aber auch möglich gewesen wäre, wenn man sie mit HTML Tags eingegeben hätte. Außerdem habe ich noch drei Absätze zur visuellen Verschönerung eingefügt.
Ich habe die Demoseite von Nucleus mit Lynx aufgerufen und mich im Adminbereich eingeloggt. Das Veröffentlichen eines Artikels ist mir leicht gefallen und auch das anschließende bearbeiten. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass ich Nucleus in und auswendig kenne. Gescheitertet bin ich am Veröffentlichen eines Kommentares, da die Demoseite - wie meine auch - das Captcha plugin benutzt. Der Code, den man zum Veröffentlichen eines Kommentars benötigt, ist aber nur im Bild zu sehen.
Jetzt wiederhole ich gerade den Versuch in meinem eigenen Blog. Ich bin schon ganz schön ins Schwitzen gekommen, da es mir zuerst nicht gelungen ist, den Artikel als Entwurf zu speichern. Das mache ich gerne, um bei Fehlern nicht gleich den ganzen Artikel zu verlieren. Nach einigen Fehlbedienungen war ich kurz davor einen Artikel zu löschen und habe schnell ein Datenbank Backup gemacht, damit nichts schief geht (
Mein kleiner Selbstversuch hat mich kritisch gemacht. Was auf der grafischen Oberfläche ganz sinnvoll aussieht, sieht im Textbrowser ganz anders aus. Die wichtigste Erkenntniss ist aber, das es nicht reicht die Frontpage barrierefrei zu gestalten, sondern das auch das Backend mit Screenreader und Textbrowser leicht zu bedienen sein muss.
Die Barriere Captcha, die mein Weblog hat, finde ich jetzt richtig übel. Ich werde mich nach einer neuen Lösung umschauen. Bis dahin kann mir jeder, der am Captcha scheitert, seinen Kommentar per E-Mail zusenden. Ich gelobe baldige Besserung.
P.S.: Die Links wurden nachträglich eingefügt, was mit Lynx aber auch möglich gewesen wäre, wenn man sie mit HTML Tags eingegeben hätte. Außerdem habe ich noch drei Absätze zur visuellen Verschönerung eingefügt.
24.05: Kampf dem Chaos II
Category: Diverses
Vor etwas über einem Jahr, da war mein Weblog gerade einen Tag alt, habe ich einen Artikel mit Titel Kampf dem Chaos geschrieben. Vor allem wollte ich mein Zimmer aufräumen und meine Sachen ordnen. Ob sich in den Jahr wirklich was getan hat, kann ich nicht so recht beurteilen, ich glaube, es ist nicht viel besser und nicht viel schlechter geworden.
Jetzt kommt der zweite Anlauf. Als erstes will ich mich meinem Papierkram widmen. Es ist wirklich unglaublich wieviele Stapel und welch ein Durcheinander sich da ansammelt, obwohl ich doch ein gar nicht so kompliziertes Leben führe. Die erste Erkenntnis ist mir auch schon gekommen: Ich bearbeite meine Papierstapel bei ausgeschatetem Computer.
Ist der Computer eingeschaltet, lauern zwei Gefahren: Ich schaue irgendwelche Sachen im Internet nach, die mit dem Papierkram zu tun haben, woraus schnell eine Stunde Internetsurfen wird. Oder ich erledige tatsächlich etwas, beim Eintragen von Terminen oder Schreiben von E-Mails verliere ich mich in unwichtigen Details oder ändere die Ziele. Jetzt bleibt beim Sortieren der Papierstapel der Rechner aus und wird erst danach eingeschaltet.
Außerdem will ich mir drei Stapel in einem Regal anlegen: Eingang für alle Unterlagen, die durch den Briefkasten oder durch eigenes Verschulden nach Hause kommen. Unentschieden für Unterlagen, bei denen sich nicht gleich eine Entscheidung fällen lässt. Und Erledigen für alles, was zuviel Aufwand erfordert, um direkt erledigt zu werden. Einen Ausgang brauche ich nicht, da fertige Unterlagen abgeheftet werden oder in sehr seltenen Fällen zur Schnecken-Post gelangen.
Ich bin jedenfalls gespannt, ob sich Fortschritte zeigen. Zur Zeit geht mir immer eine Redensart durch den Kopf: "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen". Es geht eben nur langsam voran. Ich werde berichten: Kampf dem Chaos III.
Jetzt kommt der zweite Anlauf. Als erstes will ich mich meinem Papierkram widmen. Es ist wirklich unglaublich wieviele Stapel und welch ein Durcheinander sich da ansammelt, obwohl ich doch ein gar nicht so kompliziertes Leben führe. Die erste Erkenntnis ist mir auch schon gekommen: Ich bearbeite meine Papierstapel bei ausgeschatetem Computer.
Ist der Computer eingeschaltet, lauern zwei Gefahren: Ich schaue irgendwelche Sachen im Internet nach, die mit dem Papierkram zu tun haben, woraus schnell eine Stunde Internetsurfen wird. Oder ich erledige tatsächlich etwas, beim Eintragen von Terminen oder Schreiben von E-Mails verliere ich mich in unwichtigen Details oder ändere die Ziele. Jetzt bleibt beim Sortieren der Papierstapel der Rechner aus und wird erst danach eingeschaltet.
Außerdem will ich mir drei Stapel in einem Regal anlegen: Eingang für alle Unterlagen, die durch den Briefkasten oder durch eigenes Verschulden nach Hause kommen. Unentschieden für Unterlagen, bei denen sich nicht gleich eine Entscheidung fällen lässt. Und Erledigen für alles, was zuviel Aufwand erfordert, um direkt erledigt zu werden. Einen Ausgang brauche ich nicht, da fertige Unterlagen abgeheftet werden oder in sehr seltenen Fällen zur Schnecken-Post gelangen.
Ich bin jedenfalls gespannt, ob sich Fortschritte zeigen. Zur Zeit geht mir immer eine Redensart durch den Kopf: "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen". Es geht eben nur langsam voran. Ich werde berichten: Kampf dem Chaos III.
03.05: Die Theorie des Taggings
Category: Diverses
Bei mir hat es relativ lange gedauert bis ich verstanden habe, was ein Tag ist (siehe Tags und Tags). Schließlich habe ich verstanden, das ein Tag ein Schlüsselwort (engl. keyword) ist, mit dem man einen Artikel, ein Foto oder ein beliebiges Objekt im Internet beschreibt. Diesen Artikel könnte ich jetzt schon mit drei Tags versehen: "Theorie", "Tag" und "Schlüsselwort". Mithilfe dieser Tags könnte es einem Surfer erleichtert werden, meinen Artikel im Web zu finden.
Die Frage der Strukturierung kann man aber auch noch von einem theoretisch höheren Standpunkt betrachten. Jetzt kommen die Begriffe Taxonomie und Folksonomy ins Spiel:
Unter einer Taxonomie bzw. Taxonomy versteht man ein System von Kategorien. Dabei werden bestimmte Objekte in Kategorien und Unterkategorien eingeteilt. Auf einer Webseite ist der Pfad zu einen Artikel eine Taxonomie. Zum Beispiel teilt "Nachrichten>Ausland>Irak" die Artikel einer Website in Kategorien und Unterkategorien ein.
Interessant ist wie der Begriff Folksonomy enstanden ist. Den Begriff gibt es meines Wissen nur in der englischen Version. Er beschreibt nichts anderes als das Kennzeichnen von Objekten durch Tags, also die Schlüsselworte mit denen Webseiten wie Flickr und Technorati Inhalte einteilen. Folksonomy ist wörtlich übersetzt die Taxonomie des Volkes. Ein Einteilung von Objekten, die erst durch das Internet große Verbreitung gefunden hat.
Wenn man es richtig philosophisch sieht, könnte das Beschreiben der Dinge durch Tags sogar unsere Sicht auf die Welt ändern. Denn letztlich erschafft jeder Mensch ein eigenes Tag-Universum, beschreibbar durch eine Tag cloud.
Anmerkung: Ich habe auf die Artikel in der englischen Wikipedia verlinkt, da sie den Sachverhalt ausführlich beschreiben und da ich durch diese Artikel der Theorie des Taggings ein Stück näher gekommen bin.
Die Frage der Strukturierung kann man aber auch noch von einem theoretisch höheren Standpunkt betrachten. Jetzt kommen die Begriffe Taxonomie und Folksonomy ins Spiel:
Unter einer Taxonomie bzw. Taxonomy versteht man ein System von Kategorien. Dabei werden bestimmte Objekte in Kategorien und Unterkategorien eingeteilt. Auf einer Webseite ist der Pfad zu einen Artikel eine Taxonomie. Zum Beispiel teilt "Nachrichten>Ausland>Irak" die Artikel einer Website in Kategorien und Unterkategorien ein.
Interessant ist wie der Begriff Folksonomy enstanden ist. Den Begriff gibt es meines Wissen nur in der englischen Version. Er beschreibt nichts anderes als das Kennzeichnen von Objekten durch Tags, also die Schlüsselworte mit denen Webseiten wie Flickr und Technorati Inhalte einteilen. Folksonomy ist wörtlich übersetzt die Taxonomie des Volkes. Ein Einteilung von Objekten, die erst durch das Internet große Verbreitung gefunden hat.
Wenn man es richtig philosophisch sieht, könnte das Beschreiben der Dinge durch Tags sogar unsere Sicht auf die Welt ändern. Denn letztlich erschafft jeder Mensch ein eigenes Tag-Universum, beschreibbar durch eine Tag cloud.
Anmerkung: Ich habe auf die Artikel in der englischen Wikipedia verlinkt, da sie den Sachverhalt ausführlich beschreiben und da ich durch diese Artikel der Theorie des Taggings ein Stück näher gekommen bin.