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Category: Webentwicklung

Nach wie vor eine nicht einfache Frage ist, wie man Multimediainhalte standardkonform in (X)HTML Seiten einbindet. Auf der einen Seite stehen die Hersteller von Browsern und die Hersteller der Plugins für Multimedia Inhalte wie Musik, Animationen, und Videos mit ihren Interessen. Auf der anderen Seite steht das W3C das einheitliche Normen für (X)HTML erreichen möchte, damit das World Wide Web für alle ein einheitliches und zugängliches Medium bleibt.

Zur Zeit sind Videos im Internet stark im Kommen, da die Bandbreiten größer werden und es etliche kostenlose Anbieter gibt, bei denen man Videos kostenlos ins Netz stellen kann. Allen voran YouTube und Google Video. Beide verwenden einen Code zum Einbinden der Videos, der nicht standardkonform ist. Erlaubt ist der object Tag, der beliebige param Tags enthalten kann. Der embed Tag ist dagegen eine herstellerabhängige Erfindung, der keinen Eingang in die Normen gefunden hat.

Auf A List Apart hat Elizabeth Castro einen spannenden Artikel geschrieben, wie man den embed Tag umgehen kann: Bye Bye Embed. Die Lösung für Windows Media Videos lautet:

<object type="video/x-ms-wmv" 
data="http://www.sarahsnotecards.com/catalunyalive/ »
fishstore.wmv"
width="320" height="260">
<param name="src"
value="http://www.sarahsnotecards.com/catalunyalive/ »
fishstore.wmv" />
<param name="autostart" value="true" />
<param name="controller" value="true" />
</object>

Die Doppelpfeile ( » ) stehen für Zeilenumbrüche. Das Ergebniss ist ein standardkonformer Quelltext, der in vielen Browsern funktioniert und keine embed Tags mehr enthält.

Ich habe diesen Code für mein neues Nucleus Plugin NP_WindowsMediaVideo verwendet und bin sehr gespannt auf die Reaktionen. Meine Test waren sehr vielversprechend. - Die neueren Browser haben sich zwar einander angenähert, aber um eine möglichst kompatible Lösung zu finden, bedarf es schon etlicher Hartnäckigkeit, die Elizabeth Castro bewiesen hat. icon_smile.gif

Category: Diverses

Vor ein paar Jahren kam ein elektronisches Spielzeug namens Tamagotchi auf den Markt. Es handelte sich um ein elektronisches Küken, das von seinen Besitzer gefüttert und gepflegt werden mußte. Das alles geschah durch Drücken bestimmter Tasten auf dem Plastikspielzeug. Durch einen Piepston machte es auf sich aufmerksam. Viele Schulkinder vernachlässigten ihr sonstiges Umfeld und wurden abhängig von ihrem Tamagotchi.

Ein paar Jahre später erschien ein elektronisches Publishingsystem, genannt Weblog, das seinem Besitzer ermöglichte,  ständig neue Artikel auf seiner Website zu veröffentlichen. Da diese Software einfach zu bedienen ist, verbreitete sie sich schnell. Nur durch ständiges Füttern mit neuem Content wächst es heran. Damit möglichst viele Menschen es besuchen, müssen möglichst viele Artikel veröffentlicht sein.

Auf dem Schulhof des Lebens begannen die Blogger ihre Weblogs zu vergleichen. Nur wer ein prall gefülltes Blog mit vielen Artikel und Kommentaren hat, fand Anerkennung. Die Traffic konnte über spezielle Webseiten, sogenannte Blogcounter, verglichen werden. Ein Anbieter nannte das seltsamerweise Schwanzvergleich, aber viele Blogger fanden das toll, weil sie männlich waren und die Pubertät noch nicht hinter sich hatten. Manche Blogger wurden richtig abhängig von ihrem elektronischen Freund und bekamen ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihn nicht mit Content füllten.

Wie die Geschichte mit den Tamagotchis ausging, wissen wir: sie landeten in der Mülltonne, weil ihre Besitzer sich nicht mehr für sie interessierten oder entnervte Eltern den elektronischen Freund ihrer Kinder zerstörten. Wie das mit den Weblogs ausgeht, wissen wir nicht, denn schließlich sind Blogger keine Hellseher.
Category: Heidelberg
Heidelberg-Kirchheim hat sich in den letzten Wochen zu einer Großbaustelle entwickelt. Bei dem Bauprojekt werden die Rohre im Untergrund erneuert und die Schienen für die Staßenbahn verlegt. Vor einigen Monaten teilte sich Kirchheim in Straßenbahnbefürworter und Straßenbahngegner, die sich heftige Auseinandersetzungen lieferten. Schließlich wurde die Entscheidung für den Straßenbahnbau getroffen.

Allerdings dürfte diese Grundsatzfrage angesichts der Baustelle, die die Stadt Heidelberg in Kirchheim betreibt, jetzt in den Hintergrund getreten sein. Die Kritik an der Baustelle ist vielfältig, hier soll es um die Sicherheit der Fußgänger gehen. Es gibt zu Zeit kaum noch intakte Bürgersteige und es wird so gut wie nirgends zwischen Fußweg und Fahrbahn unterschieden.

Heidelberg Kirchheim Baustelle
Ecke Schwetzinger Straße/Breslauer Straße: Früher befand sich hier eine Ampel für Autos und für Fußgänger. Wegen der Abbiegespur war diese Kreuzung auch mit Ampeln nicht ganz harmlos. Im Zuge der Bauarbeiten ist nur die Autoampel übrig geblieben. Als Fußgänger ist es unklar, ob man die Straße gerade überqueren darf oder nicht.

Heidelberg Kirchheim Baustelle
Ecke Schwetzinger Straße / Albert-Fritz-Straße: Kommt man von unten aus der Albert-Fritz-Straße suggeriert eine Absperrung einen Fußgängerweg. Unversehens befindet man sich aber mitten auf der Straße und muß sich den Weg mit Autos und Baustellenfahrzeugen teilen.

Heidelberg Kirchheim Baustelle
Ecke Schwetzinger Straße / Alstatter Straße: Da die Fahrbahn für die Autos stark beengt ist, bleibt zu wenig Platz für die Fußgänger. Der übriggebliebene Fußgängerweg vermittelt mehr Sicherheit als in Wirklichkeit vorhanden ist.

Leider ist die Situation an anderen Kreuzungen auch nicht besser, Autos und Fußgänger teilen sich die Straße und treffen unvorhersehbar aufeinander. Wer zur Zeit in Kirchheim unterwegs ist muss ständig aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen oder - als Autofahrer - jemanden unter die Räder zu bekommen. Durch sinnvolle Absperrungen wäre dieses Problem sicher einfach zu lösen.
Category: English

TinyMCE in the Nucleus CMS backendI have used my weblog for some test entries. Some visitors have mentioned some unmotivated postings here (now deleted). But I have needed my weblog for some last tests of my new Plugin NP_TinyMCE2 which integrates the javascript WYSWYG editor TinyMCE into Nucleus CMS.

This plugin has a long history. A lot of programmers have worked on the integration of the swedish editor. There are several challenges on integrating a WYSIWYG into a CMS because it must hook into the backend and it must work together with the javascript that handles the inbuild editor. The last version 0.9c has managed to hook into the backend without modification of the core files. This was the reason for me to make a lot of bug fixing.

One of the biggest challenges was to handle the line break conventions. Nucleus CMS offers an option to switch wether the blog convert line breaks to <br /> tags or not. TinyMCE has a very bad support for line breaks with <br />. It only work proper with paragraphs that are build with <p> tags. So I decided to bypass this setting by adding and removing the <br /> tags before an item is written in the database.

That was the reason why I have used kgblog.de for some test entries because it uses the line breaks with <br /> it was a good testing environment before I release the plugin. But unfortunately there was a little lazziness in the javascript programming which stopped the plugin when it was used with Internet Explorer. But this bug is removed and every thing should work proper now. icon_smile.gif

I hope that NP_TinyMCE2 is a usefull plugin for a lot of users and help to the boost the number of Nucleus CMS users. icon_smile.gif

(You can downlad the plugin over the Nucleus plugin wiki: NP_TinyMCE2 where you also can find additional information.)