Endlich habe ich meine Links zur Webentwicklung mal wieder überarbeitet. Die letzte Version war schon etwas über ein Jahr alt, genau gesagt 15 Monate. Im Internet ein verdammt lange Zeit. Überraschenderweise waren gar nicht so viel Links veraltet, wie ich erwartet hatte. Geärgert hat mich allerdings, dass aufgebene Domains oft in die Hände von Domainhändlern gefallen sind, statt Informationen befinden sich dort jetzt Linkfarmen. Um diesen Firmen nicht noch gute google Rankings und Pageimpressions zu verschaffen, sollte man tote Links zeitnah entfernen (Appell auch an mich selbst
).
Überrascht hat mich, wieviele von den empfohlenen Büchern nur noch gebraucht zu haben sind. Mehr als die Hälfte aller Links musste ich aktualisieren. Bei einigen Büchern gab es Neuauflagen, andere sind ganz aus dem Buchhandel verschwunden. Computerbücher sind wirklich ein kurzlebiges Geschäft. Ich kriege da schon Mitleid mit den Autoren, die enorm viel Arbeit in diese Bücher investieren, die dann ganz schnell veraltert sind und ihren Marktwert verlieren.
Für die neue Version meiner Website habe ich auch eine Seite mit Links zu Ajax zusammengestellt. Um Ajax wird sehr viel Aufsehen gemacht, als sei es eine eigenständige Programmiersprache. Im Grunde ist es ein neuer Befehl (der XMLHttpRequest), der mit sehr viel Javascript zusammen verwendet wird. Um Ajax anwenden zu können benötigt man gutes Wissen über objektorientiertes Javascript, mit dem man eine der vielen Bibliotheken für Ajax anwenden kann.
Insgesamt habe ich wieder auf sehr umfangreiche Seiten mit Grundlagenwissen gesetzt. Einige Seiten sind auf den ersten Blick etwas "schwer verdaulich". Wenn man sich aber erst mal etwas durchgearbeitet hat, sind sie wirklich eine große Hilfe für die Entwicklung von Webistes.
Überrascht hat mich, wieviele von den empfohlenen Büchern nur noch gebraucht zu haben sind. Mehr als die Hälfte aller Links musste ich aktualisieren. Bei einigen Büchern gab es Neuauflagen, andere sind ganz aus dem Buchhandel verschwunden. Computerbücher sind wirklich ein kurzlebiges Geschäft. Ich kriege da schon Mitleid mit den Autoren, die enorm viel Arbeit in diese Bücher investieren, die dann ganz schnell veraltert sind und ihren Marktwert verlieren.
Für die neue Version meiner Website habe ich auch eine Seite mit Links zu Ajax zusammengestellt. Um Ajax wird sehr viel Aufsehen gemacht, als sei es eine eigenständige Programmiersprache. Im Grunde ist es ein neuer Befehl (der XMLHttpRequest), der mit sehr viel Javascript zusammen verwendet wird. Um Ajax anwenden zu können benötigt man gutes Wissen über objektorientiertes Javascript, mit dem man eine der vielen Bibliotheken für Ajax anwenden kann.
Insgesamt habe ich wieder auf sehr umfangreiche Seiten mit Grundlagenwissen gesetzt. Einige Seiten sind auf den ersten Blick etwas "schwer verdaulich". Wenn man sich aber erst mal etwas durchgearbeitet hat, sind sie wirklich eine große Hilfe für die Entwicklung von Webistes.
Category: Diverses
Beim kleinen Blogger- und Second-Life-Usertreffen in Weilburg an der Lahn hatten wir uns Sonntag nachmittag darüber unterhalten, was man bei Reisen alles erleben kann und dass man Reisepartner mit guten Nerven braucht, wenn mal etwas schiefgeht. Natürlich ging es mehr um Auslandsreisen, nach China, Brasilien, Dänemark und so weiter.
Dass man auch in Deutschland etwas auf Reisen erleben kann, durften Violine und ich auf der Heimfahrt von Weilburg nach Heidelberg erfahren. Die Fahrt von Weilburg nach Gießen verlief völlig reibungslos und wir freuten uns schon auf die Weiterfahrt mit dem IC. Auf dem Gießener Hauptbahnhof erfuhren wir dann von einem Oberleitungsschaden, der die geplante Strecke unbefahrbar machte. Der freundlichen Bahnhofsmanager verwies uns dann auf den Regionalzug nach Butzbach, mit dem wir weiter fahren konnten.
In Butzbach mussten wir dann in Busse, den sogenannten Schienenersatzverkehr, umsteigen. Auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten sich die Reisenden aus zwei Zügen. Die Busse ließen auf sich warten, aber ein Krankenwagen der Malteser folgte dem anderen. Am Schluss standen drei Rettungswagen zu unserer Versorgung bereit. Ein freundlicher Herr erklärte, dass die Feuerwehr unterwegs wäre, um uns mit Getränken zu versorgen. Vor der Feuerwehr trafen aber schon die Busse ein.
Etwas mulmig wurde mir, als ein Hubschrauber über den Bahnhofsplatz anfing Kreise zu ziehen. Der blaue Helikopter wollte einfach nicht weiterfliegen. Ob etwas Schlimmeres passiert war? Ein Unfall wie in Eschede? Oder ein Kofferbomber, den man als "Oberleitungsschaden" ausgibt, um keine Panik auszulösen? Schließlich schafften wir es, in einen der letzten Busse zu kommen. Die mitreisende Polizistin war zwar nicht bewaffnet, aber eine Uniform in der Nähe vermittelt ein gewisses Gefühl der Sicherheit.
In Bad Nauheim empfing uns ein älter Eisenbahner mit den Worten "Da geht es nach Frankfurt" und zeigte auf den Bahnhofseingang. Mit einem freundlichen "Haut ab!" mobilisierte er die Menschenkette in Richtung Bahnhof. In Frankfurt entschieden wir uns eine halbe Stunde zu warten, um mit einem ziemlich leeren IC nach Heidelberg weiterzufahren, statt in den recht vollen Regionalzug einzusteigen. Nach 4 Stunden 17 Minuten (statt 2 Stunden 14 Minuten) erreichten wir nach viermaligen Umsteigen Heidelberg.
Fazit: Auch in Deutschland kann man etwas erzählen, wenn man eine Reise tut. Weniger verstanden habe ich die Meckerer, die sich aufregen, nur weil etwas schiefläuft. Ein Oberleitungsschaden kann eben mal vorkommen und das Krisenmanagement der Bahn war hervorragend. Wann steht schon ein Sanitäter bereit, wenn man in einem Bus einsteigt?
Dass man auch in Deutschland etwas auf Reisen erleben kann, durften Violine und ich auf der Heimfahrt von Weilburg nach Heidelberg erfahren. Die Fahrt von Weilburg nach Gießen verlief völlig reibungslos und wir freuten uns schon auf die Weiterfahrt mit dem IC. Auf dem Gießener Hauptbahnhof erfuhren wir dann von einem Oberleitungsschaden, der die geplante Strecke unbefahrbar machte. Der freundlichen Bahnhofsmanager verwies uns dann auf den Regionalzug nach Butzbach, mit dem wir weiter fahren konnten.
In Butzbach mussten wir dann in Busse, den sogenannten Schienenersatzverkehr, umsteigen. Auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten sich die Reisenden aus zwei Zügen. Die Busse ließen auf sich warten, aber ein Krankenwagen der Malteser folgte dem anderen. Am Schluss standen drei Rettungswagen zu unserer Versorgung bereit. Ein freundlicher Herr erklärte, dass die Feuerwehr unterwegs wäre, um uns mit Getränken zu versorgen. Vor der Feuerwehr trafen aber schon die Busse ein.
Etwas mulmig wurde mir, als ein Hubschrauber über den Bahnhofsplatz anfing Kreise zu ziehen. Der blaue Helikopter wollte einfach nicht weiterfliegen. Ob etwas Schlimmeres passiert war? Ein Unfall wie in Eschede? Oder ein Kofferbomber, den man als "Oberleitungsschaden" ausgibt, um keine Panik auszulösen? Schließlich schafften wir es, in einen der letzten Busse zu kommen. Die mitreisende Polizistin war zwar nicht bewaffnet, aber eine Uniform in der Nähe vermittelt ein gewisses Gefühl der Sicherheit.
In Bad Nauheim empfing uns ein älter Eisenbahner mit den Worten "Da geht es nach Frankfurt" und zeigte auf den Bahnhofseingang. Mit einem freundlichen "Haut ab!" mobilisierte er die Menschenkette in Richtung Bahnhof. In Frankfurt entschieden wir uns eine halbe Stunde zu warten, um mit einem ziemlich leeren IC nach Heidelberg weiterzufahren, statt in den recht vollen Regionalzug einzusteigen. Nach 4 Stunden 17 Minuten (statt 2 Stunden 14 Minuten) erreichten wir nach viermaligen Umsteigen Heidelberg.
Fazit: Auch in Deutschland kann man etwas erzählen, wenn man eine Reise tut. Weniger verstanden habe ich die Meckerer, die sich aufregen, nur weil etwas schiefläuft. Ein Oberleitungsschaden kann eben mal vorkommen und das Krisenmanagement der Bahn war hervorragend. Wann steht schon ein Sanitäter bereit, wenn man in einem Bus einsteigt?
