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Category: Browser
Ich teste gerade verschiedene Desktop Blog Tools und bin dabei auf ein Plugin für Firefox gestoßen. Mit ScribeFire lassen sich direkt in Firefox Blogeinträge schreiben und ins eigene Weblog übertragen.

Mit Desktop Blog Tools lassen sich bequem in der gewohnten Umgebung Beiträge für Weblogs schreiben. Entwürfe können lokal gespeichert werden und zur Veröffentlichung übertragen werden. Die Kommunikation zwischen Tool und Blog wird über eine Schnittstelle abgewickelt, die das Protokoll XML-RPC verwendet. Zum Veröffentlichen muss man nicht einmal das eigene Weblog öffnen. Nach der Veröffentlichung sollte man allerdings nachschauen, ob der Beitrag wirklich veröffentlicht wurde und die Formattierung stimmt.

ScribeFire geht noch einen Schritt weiter und verlegt den Editor in den Browser. Dadurch lässt sich bequem im Internet surfen und gleichzeitig ein Blogeintrag verfassen. Texte lassen sich sogar bequem per Drag & Drop von der Webseite in das Editorfenster kopieren. Auch mit Links funktioniert dieses Kunststück.

Ansonsten bietet ScribeFire alles, was derzeit bei Destop Blog Tools Standard ist: Für die Berabeitung einen WYSYWIG-Editor, einen HTML-Editor und eine Vorschau. Die Verwaltung der Entwürfe ("Notes") könnte noch etwas geschickter gelöst sein. Nach dem Dürcken des Buttons "Save as Note" sollte man unbedingt mit OK bestättigen, sonst bleibt der alte Bearbeitungstand erhalten und die Änderungen werden verworfen. Die Bedienung ist insgesamt einfach und verständlich, mit den "Notes" sollte man aber etwas experimentieren, bevor man mit dem Bloggen loslegt.

ScribeFire lässt sich jederzeit mit dem Button in der Statusleiste ein- und ausblenden, noch geschickter wäre ein Button zwischen Editor und Browserfenster. Wünschenswert wäre auch eine deutsche Übersetzung, die ich bisher nicht gefunden habe.

Trotz kleiner Schächen halte ich ScribeFire für ein Tool mit Zukunft. Wo lässt es sich bequemer bloggen als im eigenen Browser? icon_smile.gif
Category: Diverses

Eigentlich bin ich nicht so anfällig für aktuelle Gadgets, das iPhone von Apple ist wirklich spurlos an mir vorübergegangen. Aber der EeePC von Asus hat es mir wirklich angetan. Wahrscheinlich ist es die Kombination aus Notebook mit geringem Gewicht, Linux als Betriebssystem und der geringe Preis, die den EeePC so interessant macht. Ein richtiges Bild von dem Gerät kann ich mir aber erst machen, wenn ich es einmal live gesehen habe und ausprobieren konnte.

Um sich einen erste Informationen über den EeePC zu bekommen, lohnt sich ein Besuch der Herstellerseite:

Da das Interessse am EeePC sehr groß ist, gibt es schon Websites, die sich mit dem EeePC beschäftigen:

Eine einfache und sehenswerte Einführung zum EeePC gibt es beim WDR in der Serie Angeklickt. (Der Autor Jörg Schieb dürfte vielen noch aus DOS-Zeiten bekannt sein, als er kiloschwere Handbücher über das Betriebsystem schrieb, die an Ausführlichkeit nicht mehr zu übertreffen waren icon_wink.gif ):

Zum Schluß noch ein gelungener Erfahrungsbericht von Jörg Grochtdreis. Sein Blogeintrag zeit sehr eindrucksvoll, was mit dem EeePC möglich ist und wo die Grenzen des Gerätes liegen:

Viel Spaß beim Surfen. - Ich gehe jetzt mal in mich und überlege mir, was mich eigentlich dazu bringt, mich stundenlang mit einem Produkt zu beschäftigen, das ich noch nicht einmal gesehen habe. icon_wink.gif