Category: Diverses

Ich wünsche allen Lesern von kgblog ein

Frohes neues Jahr

und viel Glück und Erfolg in

2009

!!!

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Seit Sonntag Nacht 12 Uhr (1. September) liefert Microsoft das Service Pack 3 für Windows XP über den Update Prozess aus. Zumindest war das bei mir so. Sonntag Nacht erschien die Update Ankündigung in der Systemleiste und es stellte sich heraus, dass es sich um das Service Pack 3 handelt.

Zuerst habe ich frohen Mutes noch alle Warnungen ignoriert, aber als das Update startete, habe ich es abgebrochen und mich für den sicheren Weg entschieden. Am nächsten Tag habe ich erst mal einen Virenscan und ein Backup meines kompletten Systems angefertigt. Wer kein komplettes Backup anfertigen möchte, ist sicher gut beraten, wenn er seine wichtigen Dateien absichert.

Da ich das Update abgebrochen hatte, musste ich es manuell starten. Das geht über die Eigenschaften des Arbeitsplatzes (mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz klicken und Eigenschaften wählen). Im Reiter Automatische Updates findet sich dann ein Link zur Windows Update Seite. Mit einem ActiveX wird dann der Rechner auf Updates überprüft. Vielleicht gibt es auch noch einen anderen Weg, aber dieser hat bei mir funktioniert.

Das eigentliche Update auf Service Pack 3 hat eine gute halbe Stunde gedauert. Eine große Anzahl von Dateien wurde gesichert, ein Wiederherstellungspunkt erstellt und dann wurden die Dateien ersetzt. Erstaunt war ich von Speicherbedarf, das Update aus SP 3 hat auf meiner Systempartition ca. ein GB Speicher gekostet. Wer knapp an Festplattenplatz ist, sollte also erstmal aufräumen, bevor er das Update startet.

Bisher bin ich zufrieden mit dem Update, alle Programme laufen wie gewohnt. Grundsätzlich bin ich auch immer etwas kritisch, was Updates angeht. Ich habe mich aber entschieden, lieber etwas Nervenkitzel und eventuelle Probleme ich Kauf zu nehmen, als mit einem überalterten System zu arbeiten, das Sicherheitslücken besitzt.

Ein ausführlichen Artikel über das Service Pack 3 gibt es auf Nickles.de: PRAXIS: XP Service Pack 3 - Fakten, Probleme, Installation.
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Eigentlich bin ich nicht so anfällig für aktuelle Gadgets, das iPhone von Apple ist wirklich spurlos an mir vorübergegangen. Aber der EeePC von Asus hat es mir wirklich angetan. Wahrscheinlich ist es die Kombination aus Notebook mit geringem Gewicht, Linux als Betriebssystem und der geringe Preis, die den EeePC so interessant macht. Ein richtiges Bild von dem Gerät kann ich mir aber erst machen, wenn ich es einmal live gesehen habe und ausprobieren konnte.

Um sich einen erste Informationen über den EeePC zu bekommen, lohnt sich ein Besuch der Herstellerseite:

Da das Interessse am EeePC sehr groß ist, gibt es schon Websites, die sich mit dem EeePC beschäftigen:

Eine einfache und sehenswerte Einführung zum EeePC gibt es beim WDR in der Serie Angeklickt. (Der Autor Jörg Schieb dürfte vielen noch aus DOS-Zeiten bekannt sein, als er kiloschwere Handbücher über das Betriebsystem schrieb, die an Ausführlichkeit nicht mehr zu übertreffen waren icon_wink.gif ):

Zum Schluß noch ein gelungener Erfahrungsbericht von Jörg Grochtdreis. Sein Blogeintrag zeit sehr eindrucksvoll, was mit dem EeePC möglich ist und wo die Grenzen des Gerätes liegen:

Viel Spaß beim Surfen. - Ich gehe jetzt mal in mich und überlege mir, was mich eigentlich dazu bringt, mich stundenlang mit einem Produkt zu beschäftigen, das ich noch nicht einmal gesehen habe. icon_wink.gif

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Eigentlich ist kgblog kein besonders bedeutendes und vielbesuchtes Weblog, aber mit der Zeit sammle ich doch einige Erfahrungen mit seltsamen Kommentaren.

Zum einen wären da die Spammer: Da ich ein Captcha verwende, bleibt mir der automatisierte Spam erspart. Aber scheinbar ist es auch lukrativ, manuell Kommentare einzutragen, um Links zu bekommen. Eine beliebte Strategie ist es, einen lobenden Text zu schreiben und im Kommentar seine URL zu hinterlassen. Die URL verrät dann den Grund für den Eintrag, sie verlinkt zu Reiseportalen, Preisvergleichsseiten und Blogs, die wiederum als Linkfarmen dienen. Von den teils netten - oft aber nichtsagenden - Kommentaren, sollte man sich nicht blenden lassen, es ist schlicht und ergreifend Spam, der gelöscht gehört.

Eine neue Erfahrung darf ich jetzt machen, gestern lief der erste Provokateur bei mir auf, der einen kurzen fiesen Kommentar hinterlies. Das schlimme ist, das ich den Urheber sehr wahrscheinlich kenne und auch der Inhalt genau auf diese Person passen würde. Der Blogger, den ich im Verdacht habe, surft auch mit einem Anbieter, der die Kennung pppool.de hinterlässt. Das ist natürlich nur ein Verdacht, genauso wie bei einem anonymen Anruf oder einen anonymen Brief. Den Kommentar habe ich sofort gelöscht, nachdem Violine mich darüber informiert hat.

Anonyme Kommentare mit provozierenden Inhalten finde ich wesentlich schlimmer als die oben beschriebenen Spam-Kommentare. Und ich finde die Person, die dahinter steckt, offenbart, dass sie einen miesen, feigen Charakter hat. Menschen mit Rückrat, äußern ihre Meinung direkt und stehen auch dazu.
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Einfach lesenswert ist das Editorial zur c't 2/2008 Völker, hört meine Signale von Gerald Himmelein. Es geht um die große Hoffnung mit Weblog zu Geld zu kommen:
Im Netz feiert ein modernes Märchen fröhliche Urständ: die herzerwärmende Geschichte vom Weblog-Aschenputtel, das sich dank einer guten Werbefee über Nacht zum erfolgreichen Jungunternehmer mauserte.
Gerald Himmelein begründet wirklich amüsant, warum sich dieses Märchen für 44 Millionen Blogger, die jedes Jahr ein Blog eröffnen, nicht erfüllen kann. Interessant wird es, wenn er die selbsternannten Blogberater und Gurus der Szene angreift, die mit dem Märchen von Weblog-Aschenputtel Kasse machen wollen:
Unfair ist es, diesen Leuten vorzuspiegeln, Weblogs seien ihre große Chance für Zuwendung, Öffentlichkeit und sogar Wohlstand.
Mein Fazit ist schon seit längerem: ein Blog sollte man betreiben, weil man Spaß daran hat. Stundenlanges, gequältes Rumgeblogge in der Hoffnung auf den kommerziellen Erfolg lohnt sich nicht. Und wer sein Blog mit Copy- und Paste-Content fühlt, der riskiert eher eine Abmahnung als Geld damit zu verdienen.

Kurz und knapp, der Artikel ist wirklich lesenswert und sehr amüsant. Nebenbei erwähnt gibt es ja Power-Blogger, die ihren Lesern Lesebefehle erteilen. So etwas Unanständiges mache ich nicht, schließlich sollte jeder in Freiheit bloggen und lesen dürfen, was er möchte. icon_wink.gif