Category: Metablog
Gerade habe ich einen Trackback zu meinem Artikel Weblogs sind wie Tamagotchis erhalten. In dem Artikel von Juni habe ich Weblogs mit Tamagotchis verglichen:
Die Idee, die zur Vielbloggerei führt, ist auf den ersten Blick einleuchtend: Man füttert sein Blog mit immer mehr Content und Google sorgt durch gute Suchergebnisse für immer mehr Besucher. Diese Idee hat aber etliche Schattenseiten: Um immer mehr Artikel zu schreiben, benötigt man viel Zeit. Durch die Vielposterei sinkt meistens auch die Qualität der Artikel. Statt sich Mühe zu geben, wird eben mal schnell zitiert, ein dummer Spruch abgelassen und jedes Thema aufgenommen, das gerade durch Kleinbloggersdorf geht.
Den erhofften linearen Zusammenhang zwischen Anzahl der Artikel und der Anzahl der Besucher gibt es auch nicht. Suchmaschinen folgen viel komplizierteren Gesetzen und die Besucher ein Website sind auch nicht so leicht zu berechnen. Ich glaube auch, das es gar nicht sowenige Internetnutzer gibt, die Qualität und nicht Quantität im Netz suchen. Um Besucher zu bekommen, die regelmäßig wiederkommen, benötigt man eben sehr viel hochwertigen Content. - Es sei denn, man will Geld mit dem schnellen Klick auf Werbeanzeigen verdienen.
Zurück zum Ausgangspunkt: der Trackback auf meinen Artikel verweist auf einige interessante Beiträge:
Die Artikel zeigen, das sich zunehmend Blogger mit den Schattenseiten des Bloggens beschäftigen. Für mich ein echter Hoffnungsschimmer, das nach all dem Hype um Weblogs, ein realistisches Selbstbild entstehen kann.
Vor ein paar Jahren kam ein elektronisches Spielzeug namens Tamagotchi auf den Markt. Es handelte sich um ein elektronisches Küken, das von seinen Besitzer gefüttert und gepflegt werden mußte. Viele Schulkinder vernachlässigten ihr sonstiges Umfeld und wurden abhängig von ihrem Tamagotchi. [...] Ein paar Jahre später erschien ein elektronisches Publishingsystem, genannt Weblog, das seinem Besitzer ermöglichte, ständig neue Artikel auf seiner Website zu veröffentlichen.Auf den Vergleich mit den Tamagotchis bin ich am Ende einer langen Nacht gekommen, in der ich mich mit den Auswüchsen der Bloggerei beschäftigen mußte. Schließlich hatte ich damals an einem Gemeinschaftsblog mitgearbeitet, bei dem sich alles nur noch um Postingfrequenz und SEO drehte.
Die Idee, die zur Vielbloggerei führt, ist auf den ersten Blick einleuchtend: Man füttert sein Blog mit immer mehr Content und Google sorgt durch gute Suchergebnisse für immer mehr Besucher. Diese Idee hat aber etliche Schattenseiten: Um immer mehr Artikel zu schreiben, benötigt man viel Zeit. Durch die Vielposterei sinkt meistens auch die Qualität der Artikel. Statt sich Mühe zu geben, wird eben mal schnell zitiert, ein dummer Spruch abgelassen und jedes Thema aufgenommen, das gerade durch Kleinbloggersdorf geht.
Den erhofften linearen Zusammenhang zwischen Anzahl der Artikel und der Anzahl der Besucher gibt es auch nicht. Suchmaschinen folgen viel komplizierteren Gesetzen und die Besucher ein Website sind auch nicht so leicht zu berechnen. Ich glaube auch, das es gar nicht sowenige Internetnutzer gibt, die Qualität und nicht Quantität im Netz suchen. Um Besucher zu bekommen, die regelmäßig wiederkommen, benötigt man eben sehr viel hochwertigen Content. - Es sei denn, man will Geld mit dem schnellen Klick auf Werbeanzeigen verdienen.
Zurück zum Ausgangspunkt: der Trackback auf meinen Artikel verweist auf einige interessante Beiträge:
- Le blog serait-il un nouveau tamagotchi ?(12 Septembre 2006)
- Schraubzwinge Schreibzwänge (28.10.2006)
- Blogs: Tamagotchis or parasites? (Oktober 29th, 2006)
- Blogs als Online-Tamagotchis(29. October 2006)
Die Artikel zeigen, das sich zunehmend Blogger mit den Schattenseiten des Bloggens beschäftigen. Für mich ein echter Hoffnungsschimmer, das nach all dem Hype um Weblogs, ein realistisches Selbstbild entstehen kann.