Einfach lesenswert ist das Editorial zur c't 2/2008 Völker, hört meine Signale von Gerald Himmelein. Es geht um die große Hoffnung mit Weblog zu Geld zu kommen:
Im Netz feiert ein modernes Märchen fröhliche Urständ: die herzerwärmende Geschichte vom Weblog-Aschenputtel, das sich dank einer guten Werbefee über Nacht zum erfolgreichen Jungunternehmer mauserte.
Gerald Himmelein begründet wirklich amüsant, warum sich dieses Märchen für 44 Millionen Blogger, die jedes Jahr ein Blog eröffnen, nicht erfüllen kann. Interessant wird es, wenn er die selbsternannten Blogberater und Gurus der Szene angreift, die mit dem Märchen von Weblog-Aschenputtel Kasse machen wollen:
Unfair ist es, diesen Leuten vorzuspiegeln, Weblogs seien ihre große Chance für Zuwendung, Öffentlichkeit und sogar Wohlstand.
Mein Fazit ist schon seit längerem: ein Blog sollte man betreiben, weil man Spaß daran hat. Stundenlanges, gequältes Rumgeblogge in der Hoffnung auf den kommerziellen Erfolg lohnt sich nicht. Und wer sein Blog mit Copy- und Paste-Content fühlt, der riskiert eher eine Abmahnung als Geld damit zu verdienen.

Kurz und knapp, der Artikel ist wirklich lesenswert und sehr amüsant. Nebenbei erwähnt gibt es ja Power-Blogger, die ihren Lesern Lesebefehle erteilen. So etwas Unanständiges mache ich nicht, schließlich sollte jeder in Freiheit bloggen und lesen dürfen, was er möchte. icon_wink.gif