Date: 28.12.2005
Category: Diverses
Wieder einmal entpuppt sich ein kostenloser Counter für Websites bzw. Blogs als ein trojanisches Pferd für Werbung. Nachdem Webstats4U seinen Nutzern Popups untergeschoben hatte, nutzt der Blogcounter seinen Code um auf ein Spamblog zu verlinken. Beim Blogcounter wird neuerdings ein Link auf stadtblogs.de eingebunden, das ein bekannter Suchmaschinenspammer betreibt. [siehe auch Der Counter ist fort!]
Viele Nutzer werden sich jetzt wieder auf die Suche nach einem kostenlosen Counter machen, der ihnen keine Werbung unterschiebt und eine tolle Performance bietet. Vorher sollte man sich aber mal die Ansprüche an einen solchen Service klar machen:
Bei jedem Aufruf der eigenen Website wird der Counterserver angesprochen. Der Betreiber hat hohe Traffikkosten. Bei jedem Seitenaufruf müssen die Besucherdaten ausgewertet werden und in der Datenbank hinterlegt werden. Um einen guten Service zu bieten, muss mit guter Hardware für ordentlich Performance gesorgt werden. Schnelle Server haben natürlich ihren Preis. Schließlich muss ein solcher Server regelmäßig betreut werden. Bestimmt keine erfreuliche Freizeitbeschäftigung, die man mal eben für seine Kumpels übernimmt. Ein Counterserver verursacht also erhebliche Kosten für Technik und Betreuung.
Wenn man solch einen Service kostenlos anbietet, müssen also andere Einnahmequellen her: Statt für den Service zu zahlen bekommt der Kunde mehr oder minder offensichtlich Werbung auf die Webiste. Und da auch in der Werbung das Geld nicht auf der Straße liegt, kommen solche Anbieter zum Zug, denen Seriosität nicht wichtig ist.
Der Traum vom kostenlosen Counter ist ein Wunschtraum, der nicht in Erfüllung gehen wird. Wer einen werbefreien, performanten Counter haben will, der muss für diesen Service bezahlen oder sich ein Skript wie pphlogger auf dem eigenen Webaccount installieren.
Viele Nutzer werden sich jetzt wieder auf die Suche nach einem kostenlosen Counter machen, der ihnen keine Werbung unterschiebt und eine tolle Performance bietet. Vorher sollte man sich aber mal die Ansprüche an einen solchen Service klar machen:
Bei jedem Aufruf der eigenen Website wird der Counterserver angesprochen. Der Betreiber hat hohe Traffikkosten. Bei jedem Seitenaufruf müssen die Besucherdaten ausgewertet werden und in der Datenbank hinterlegt werden. Um einen guten Service zu bieten, muss mit guter Hardware für ordentlich Performance gesorgt werden. Schnelle Server haben natürlich ihren Preis. Schließlich muss ein solcher Server regelmäßig betreut werden. Bestimmt keine erfreuliche Freizeitbeschäftigung, die man mal eben für seine Kumpels übernimmt. Ein Counterserver verursacht also erhebliche Kosten für Technik und Betreuung.
Wenn man solch einen Service kostenlos anbietet, müssen also andere Einnahmequellen her: Statt für den Service zu zahlen bekommt der Kunde mehr oder minder offensichtlich Werbung auf die Webiste. Und da auch in der Werbung das Geld nicht auf der Straße liegt, kommen solche Anbieter zum Zug, denen Seriosität nicht wichtig ist.
Der Traum vom kostenlosen Counter ist ein Wunschtraum, der nicht in Erfüllung gehen wird. Wer einen werbefreien, performanten Counter haben will, der muss für diesen Service bezahlen oder sich ein Skript wie pphlogger auf dem eigenen Webaccount installieren.
Robert Basic wrote: