Date: 13.04.2007
Category: Browser
Vor zwei Jahren wurde das Ende des Mozilla-Gesamtpakets besiegelt, vier Monate später dase SeaMonkey-Projekt vorgestellt, seit 10 Monaten gab es keine Sicherheitsupdates für das Mozilla-Paket mehr - aber einige bekannte Sicherheitsprobleme, die in aktuellen SeaMonkey-Versionen allesamt behoben sind. [...]Ich hatte mir auch sehr viel Zeit gelassen, um von Mozilla auf Seamonkey umzusteigen, da ich mit größeren Problemen gerechnet hatte. Und wenn man eine Software täglich benutzt, hat man natürlich wenig Lust auf Ärger und Experimente.
Alle bisherigen Mozilla-Benutzer werden gebeten, möglichst rasch auf SeaMonkey umzusteigen, um von der wachsenden Liste der an Sicherheitsprobleme des Mozilla-Pakets, die in SeaMonkey behoben sind, geschützt zu sein. Der Umstieg ist so einfach wie die Installation einer neuen Mozilla-Version, nur dass sich der Name der Software zusätzlich ändert. (Umstiegswarnungen für Mozilla-Benutzer)
Als erstes habe ich ein Backup meines Postfaches angefertigt. In der Regel passiert bei einem Update nichts, aber sicher ist sicher. Den Speicherort kann man einfach ermitteln, indem man Bearbeiten > Einstellungen... > Erweitert > Cache aufruft. Der angegebene Pfad zeigt den Speicherort des Caches für das aktuelle Profil an, eine Ebene höher liegt der Ordner Profiles, der alle Daten für alle Profile des Browsers enthält. Am besten löscht man in allen Profilen den Internetcache und macht anschließend ein Backup des kompletten Ordners Profiles. (siehe auch Standard Profil Verzeichnisse und Dateien)
Nach dem Update auf SeaMonkey kam dann aber doch noch etwas Ärger: es ließen sich keine URLs eingeben und aufrufen. Der Schuldige war eine alte Erweiterung, die mir schon unter Mozilla Ärger gemacht hatte und nun SeaMonkey 1.0.7 lahm legte. Erweiterungen lassen sich unter Mozilla/Seamonkey nicht so einfach deinstallieren. Die Lösung fand ich in der FAQ Merkwürdiger Programmcode am unteren Rand eines Fensters. Ich habe mich für das Entfernen aller Erweiterungen entschieden und den Ordner chrome im Profilverzeichnis in chrome_alt umbenannt. Danach habe ich einfach alle Erweiterungen neu installiert, die ich auch wirklich nutze.
Alles in allem hat sich das Update gelohnt. Ich bin jetzt wieder mit einer aktuellen Version von Mozilla, der jetzt Seamonkey heißt, im Internet unterwegs. Und so kann ich dem Netscape/Mozilla/Seamonkey Browser auch noch weiterhin treu bleiben.
Nachtrag: Das Update von 1.0.7 auf die derzeit aktuelle Version 1.1.1 lief völlig reibungslos, auch mit den Erweiterungen gab es diesmal keine Probleme.
Matthias wrote: